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Erstes Treffen der Agrarpolitikdialoge in Astana

In Astana, der jungen Hauptstadt der Republik Kasachstan hat am 10. Und 11. November ein erstes Treffen der durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten agrarpolitischen Dialoge stattgefunden. Teilgenommen haben Vertreterinnen und Vertreter der agrar- politischen Dialogprojekte aus Kasachstan, der Ukraine und Russland. Gemeinsam mit dem BMELV und der GFA sowie Vertretern wissenschaftlicher Einrichtungen stand der Austausch zu Erfahrungen und Herausforderungen der Arbeit im Mittelpunkt.

Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Partnern aus Deutschland mit den Kollegen aus Kasachstan, der Ukraine und Russland sich in vielgestaltiger Form mit aktuellen Herausforderungen der Entwicklungen der länd- lichen Räume befasst. Solche Themen, wie die rechtlichen und förderseitigen Rahmenbedingungen, die Aus- und Weiterbildung, die infrastrukturelle Entwicklung auf dem Lande, Getreideerzeugung- und verarbeitung, Möglichkeiten der Steigerung der Erzeugung von Rindfleisch, die Einbeziehung junger Menschen in die Entwicklungsprozesse, sind für die beteiligten Partnerländer bedeutsam.

Als eine wichtige Aufgabenstellung wird neben der Gestaltung einer stabilen und planmäßigen Arbeit mit den Partnern der jeweiligen Länder die Begleitung von Wirtschaftskontakten gesehen.

Die Beteiligten wollen prüfen, an welchen Punkten durch Kooperation und Austausch zwischen den Projekten zusätzlicher Nutzen entstehen kann.

Einig war man sich darin, dass das Treffen nützlich war und die Kontakte und Zusammenarbeit gezielt weiter entwickelt werden sollten. Herzlicher Dank gilt insbesondere den Kolleginnen und Kollegen des „Kasachisch- deutschen Agrar- politikdialogs“ und der GFA, die das Treffen sehr gut vorbereitet hatten.

Harald Hoppe