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BMEL startete Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich „Humusaufbau in landwirtschaftlich genutzten Böden“

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert ein Projekt zum Humusaufbau in landwirtschaftlich genutzten Böden. Bundesminister Cem Özdemir überreichte dazu heute die Förderbescheide in Höhe von fast 23 Millionen Euro an den Deutschen Bauernverband (DBV) und den Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).

Ziel dieses Modell- und Demonstrationsvorhabens ist es, in den bis zu 150 teilnehmenden Betrieben über die derzeitige landwirtschaftliche Praxis hinausgehende, innovative und langfristig wirkende Maßnahmen zum Humuserhalt und -aufbau zu etablieren. Dabei soll die Vielfalt der in Deutschland vertretenen Betriebsstrukturen und regionalen Gegebenheiten in mehreren Modellregionen abgebildet werden. Die Betriebe können aus einem Katalog mögliche Maßnahmen auswählen.

Es geht bei diesem Projekt darum, nachhaltige Methoden zum Humusaufbau möglichst weit in der Praxis zu verbreiten. Durch eine gemeinsame, bundesweite Gesamtkoordination, die die Kooperation, den Wissenstransfer sowie die Organisation der wissensbasierten Betreuung umfasst, werden sich konventionell und ökologisch wirtschaftende Betriebe besser austauschen und Synergieeffekte schaffen. Damit ist das Vorhaben ein wichtiger Baustein für den Beitrag der Landwirtschaft zur Bewältigung der Klimakrise. Denn durch den Humus können große Mengen an Kohlenstoff gespeichert werden. Gleichzeitig schafft mehr Humus im Boden eine höhere Resilienz gegenüber den Folgen der Klimakrise.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/17-humusaufbau-bescheiduebergabe.html