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Weitere Experimentierfelder für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Mit der Richtlinie über die Förderung von Experimentierfeldern als Zukunftsbetriebe und Zukunftsregionen der Digitalisierung in der Landwirtschaft hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zum Einreichen von Projektideen aufgerufen. Bis zum Fristende am 17. September sind dazu insgesamt 28 Projektskizzen mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 67,3 Mio. € bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingegangen. Die fachliche Bewertung der Skizzen erfolgt in der BLE durch ausgewiesene Expertinnen und Experten. Bei förderwürdigen Skizzen erfolgt im nächsten Schritt die Antragsaufforderung und -prüfung mit dem Ziel, dass erste Projekte in der ersten Jahreshälfte 2022 starten können.

Im Bereich "Zukunftsbetriebe" (Ziel ist es, den Nutzen der Digitalisierung für die heimische Landwirtschaft weiter zu erforschen und damit eine zukunftsfähige Entwicklung dieser zu unterstützen) wurden 20 Skizzen bestehend aus 55 Teilprojekten und einem Fördervolumen von 46,5 Mio. € eingereicht. Die Bandbreite der Themen reicht von der Digitalisierung im Pflanzenbau über Tierwohlaspekte hin zur Verbesserung des Klima- und Umweltschutzes sowie der Biodiversität.

Für das Modul "Zukunftsregionen" sind 8 Skizzen bestehend aus 27 Teilprojekten und einem Fördervolumen von 20,8 Mio. € eingegangen. Die Projektideen beschäftigen sich mit regionalen Wertschöpfungsketten in verschiedenen vor- und nachgelagerten Bereichen. Im Fokus der eingereichten Skizzen steht die Digitalisierung des ländlichen Raumes. Die eingereichten Skizzen bilden die Themenbereiche regionale Nahversorgung, Selbstvermarktung, Rückverfolgbarkeit von Waren oder auch die Warenlogistik ab.

Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) https://www.ble.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2021/210930_Skizzen_Zukunftsbetriebe_regionen.html