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Bundesagrarministerium erleichtert Investitionen in moderne Landmaschinentechnik

Mit dem Start des eine Milliarde Euro starken Programms im vergangenen Jahr hatte das Bundesagrarministerium (BMEL) einen Modernisierungsschub der Landwirtschaft angestoßen. Mit der Förderung modernster Technik, unter anderem für das passgenaue Ausbringen von Pflanzenschutz- oder Düngemitteln, werden Klima- und Umweltschutz auf der einen und Erntesicherung und Wirtschaftlichkeit auf der anderen Seite zusammengebracht. Auch aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist aktuell aber die Produktionskapazität und damit die Lieferfähigkeit der Hersteller von Maschinen und Geräten beeinträchtigt. Die Lieferung innerhalb der in der Bewilligung vorgegebenen Frist ist dadurch nicht immer gewährleistet.

Hierauf reagiert das BMEL und hat beschlossen, dass die Zuwendungsempfänger bei nachweislichen Lieferschwierigkeiten eine Verlängerung der Lieferfrist über den 1. Dezember 2021 hinaus bis in das Jahr 2022 beantragen können. Anträge hierfür können ab dem 1. August 2021 bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank gestellt werden. Darüber hinaus gilt ab sofort eine weitere Erleichterung für die Landwirte: Bisher konnte ein Zuwendungsempfänger im Falle von nachgewiesenen Lieferengpässen nur dann auf einen anderen Fördergegenstand der gleichen Produktkategorie wechseln, wenn der neue Fördergegenstand zum Zeitpunkt der ursprünglichen Antragstellung bereits auf der Positivliste verzeichnet war. Ab sofort ist auch eine Maschine der gleichen Kategorie förderbar, die erst nach der ursprünglichen Antragstellung auf die Positivliste aufgenommen wurde.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/097-investition-landmaschinentechnik.html