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Begriff des Landtourismus findet Eingang in russische Gesetze

Die russische Staatsduma könnte bis Ende der laufenden Sitzungsperiode den Gesetzentwurf „Über Änderungen an einzelnen gesetzgebenden Akten der Russischen Föderation über Fragen der Entwicklung des Landtourismus (Agrotourismus)“ annehmen. Darüber berichtet die Zeitung Izvestiya. Das Dokument wurde auf Anweisung des Staatsrats vom Dezember 2019 erarbeitet. Es wurde zudem bereits unter Berücksichtigung der von der Regierung vorgebrachten Hinweise auf terminologischen Präzisierungsbedarf überarbeitet. Dabei wurden auch die Anmerkungen des Ministerkabinetts bezüglich des Bedarfs einer staatlichen Förderung des neuen touristischen Schwerpunkts berücksichtigt. Wie in dem Dokument ausführlich dargelegt, hat das Landwirtschaftsministerium bereits einen im eigenen Haus ausgearbeiteten Entwurf „Entwicklung des Landtourismus (Agrotourismus) in der Russischen Föderation“ vorgelegt, der ab 2022 mit einem Förderprogramm unterlegt werden soll.

Gemäß der neuen Fassung des Dokuments ist unter Landtourismus das Reisen in ländliche Regionen, kleine Städte mit Bevölkerungszahlen bis 50 Tausend Einwohner unter Wahrnehmung von Angeboten unter anderem in den Bereichen zeitlich begrenzter Unterkünfte, Bewirtung, Freizeit und Exkursionen zu verstehen. Wie in dem Gesetzentwurf weiter präzisiert wird, wurden in Russland bereits etwa 800 solcher Städte der Status touristischer Zentren zuerkannt. Zu ihnen zählen Suzdal, Uglich, Tarusa, Myshkin, Valday und andere.

Quelle: Internetseite AGRO.RU https://agro.ru/news/35128-v-rossiiskih-zakonah-poyavitsya-ponyatie-selskogo-turizma