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Bundesrat will mehr Bio in Restaurants und Kantinen

Bio-Lebensmittel seien in der Außer-Haus-Verpflegung deutlich unterrepräsentiert, heißt es in einer Stellungnahme, die der Bundesrat heute (26.3.) zum Ökolandbaugesetz beschlossen hat. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 mindestens 20 Prozent der Fläche ökologisch zu bewirtschaften, könne nur erreicht werden, wenn das große Potenzial der gemeinschaftlichen Verpflegung zeitnah stärker erschlossen werde.

Der Bundesrat fordert die Regierung darum auf, eine Kampagne für Bio-Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung zu starten. Darin soll über den Nutzen der ökologischen Produktion und ökologischer Erzeugnisse informiert werden. Außerdem schlägt die Länderkammer vor, dass die Regeln für die Auslobung von Bio-Zutaten in der Außer-Haus-Verpflegung vereinfacht werden. Nach dänischem Vorbild soll für Restaurants, Mensen und Kantinen ein freiwilliges Kennzeichen entwickelt werden. Mit diesem Siegel soll der prozentuale Anteil ökologischer Erzeugnisse an der Gemeinschaftsverpflegung ausgelobt werden dürfen. Dadurch soll ein Wettbewerb unter den Unternehmen der Außer-Haus-Verpflegung um einen möglichst hohen Bioanteill gefördert werden.

Quelle: Website agrarheute.com https://www.agrarheute.com/politik/bundesrat-will-mehr-bio-restaurants-kantinen-579575