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Staatsduma verabschiedete in erster Lesung den Gesetzentwurf zur Versicherung von Ernteverlusten durch Naturkatastrophen

Die Staatsduma verabschiedete am Mittwoch in ihrer Plenarsitzung in erster Lesung einen Gesetzentwurf, der den Landwirten den Abschluss von Versicherungsverträgen mit staatlicher Förderung für den Fall einer Naturkatastrophe ermöglicht. Der Gesetzentwurf führt den Begriff der Naturkatastrophe für die landwirtschaftliche Versicherung ein. Außerdem schlägt das Dokument vor, die staatlichen Beihilfen für eine Risikoversicherung von Ernteverlusten bei landwirtschaftlichen Kulturen bzw. mehrjährigen Pflanzen durch Extremwetterereignisse aufzustocken.

Für die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe betragen die Beihilfen 80 % des Versicherungsbeitrags. Für alle anderen landwirtschaftlichen Produzenten wird der Förderbetrag genauso hoch sein, wird jedoch ab 2022 jährlich abgesenkt bis auf 50 % des Versicherungsbeitrags. Die Gesetzesinitiative sieht ebenso einen Entschädigungsfonds für Naturkatastrophen durch die Überweisung eines Teils der aus den landwirtschaftlichen Versicherungsverträgen eingenommenen Beiträge durch die Versicherer vor. Es ist davon auszugehen, dass die neuen Rechtsvorschriften am 1. Juli 2021 in Kraft treten, die Bestimmungen über die Entschädigungszahlungen am 1. Juli 2022.

Quelle: Webseite DairyNews.ru https://www.dairynews.ru/news/gd-prinyala-v-i-chtenii-zakonoproekt-o-strakhovani.html