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Neues Gesetz soll Vergabe landwirtschaftlicher Kredite erleichtern

Kleinere Agrargenossenschaften mit bis zu 200 Mitgliedern können künftig von einem vereinfachten Verfahren der Beschaffung und Anlage von Kapital Gebrauch machen. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hat die Staatsduma im Rahmen einer Plenarsitzung verabschiedet. In dem Dokument wird geregelt, dass die Vergabe landwirtschaftlicher Kredite an solche Genossenschaften keinen Bedingungen in Bezug auf das Verhältnis zwischen der Höhe der Verbindlichkeit je Mitglied einer Genossenschaft und der Gesamthöhe der Verbindlichkeit aus dem Betrag der Hauptforderung, die im Zusammenhang mit der Kreditaufnahme aller Mitglieder entstanden ist, unterliegt. Entsprechende Auflagen sollen auch entfallen, wenn Kredite an einzelne Genossenschaftsmitglieder vergeben werden.

Wie der stellvertretende Landwirtschaftsminister Ivan Lebedev zuvor erklärte, sollen kleinere Agrargenossenschaften mit dem geplanten Gesetz von übermäßiger Verwaltungslast bei der Kontrolle der Einhaltung einschlägiger Richtlinien der russischen Zentralbank befreit werden. Wie Lebedev mitteilte, gibt es in Russland insgesamt nur 300 Agrargenossenschaften mit weniger als 200 Mitgliedern. Laut Landwirtschaftsministerium sollten gegenüber solchen Organisationen weniger strenge Kontrollmechanismen angewendet werden.

Quelle: Internetseite kvedomosti.ru https://kvedomosti.ru/news/https-www-pnp-ru-politics-selkhozkooperativam-budet-legche-privlekat-denezhnye-sredstva-html.html