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Schlussfolgerungen des EU-Agrarrates zur Strategie „Vom Hof auf den Tisch“

Unter dem Ratsvorsitz der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat der EU-Agrarrat heute Schlussfolgerungen zur Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ angenommen, mit denen das Ziel, ein europäisches nachhaltiges Lebensmittelsystem von der Erzeugung bis zum Verbrauch zu entwickeln, unterstützt wird. Die Schlussfolgerungen enthalten zwei politische Botschaften der Mitgliedstaaten: Es soll für ausreichende und erschwingliche Lebensmittel gesorgt werden und dabei gleichzeitig ein Beitrag zur Klimaneutralität der EU bis 2050 geleistet, ein gerechtes Einkommen für Primärerzeuger gesichert und deren nachdrückliche Unterstützung sichergestellt werden.

In den Schlussfolgerungen fordert der Rat, den vorsichtigen und verantwortungsvollen Einsatz von Pestiziden, antimikrobiellen Mitteln und Düngemitteln weiterhin zu fördern, um Lebensmittel nachhaltig zu erzeugen und gleichzeitig die Umwelt zu unterstützen. Darüber hinaus fordern die Ministerinnen und Minister gleiche Wettbewerbsbedingungen auf wettbewerbsorientierten Agrar- und Lebensmittelmärkten und die Einhaltung der WTO-Regeln. In den Schlussfolgerungen erkennen die Mitgliedstaaten an, dass europäische Lebensmittel bereits weltweit als Maßstab für sichere, nahrhafte und hochwertige Lebensmittel gelten, und somit auch, wie wichtig es ist, die Nachhaltigkeit der Lebensmittelsysteme auf globaler Ebene zu fördern. Dies würde zu ehrgeizigeren Verpflichtungen von Drittländern in Bereichen wie Umweltschutz, Einsatz von Pestiziden und antimikrobielle Mittel sowie Tiergesundheit führen.

Quelle: Rat der EU https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2020/10/19/council-prioritises-actions-for-sustainable-food-systems-conclusions-on-the-farm-to-fork-strategy/