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Einigung im EU-Parlament zur Agrarpolitik

Das EU-Parlament hat sich auf eine gemeinsame Position zur Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik ab 2022 geeinigt. Somit ist nun der Weg für Verhandlungen mit den EU-Mitgliedsstaaten frei. Im Fokus der Debatte stand die Höhe der Direktzahlungen, die künftig an Umweltauflagen gekoppelt sein sollen. Bisher wurden Direktzahlungen nach der Flächengröße der landwirtschaftlichen Betriebe verteilt. Beschlossen hat das Parlament, dass künftig mindestens 30 Prozent der Gelder für Direktzahlungen für Ökoprogramme ausgezahlt werden, wenn Landwirte entsprechende Leistungen erbringen.

Des Weiteren sollen mindestens 35 Prozent der für die ländliche Entwicklung veranschlagten Gelder in den Klima- und Umweltschutz fließen. Außerdem fordert das Parlament, dass mindestens 30 Prozent der EU-Gelder dafür vorgesehen werden, Landwirte bei der Anpassung an den Klimawandel und Artenschutzmaßnahmen zu unterstützen. Auch sollen die Mitgliedsländer Landwirte dazu anregen, auf 10 Prozent ihrer Flächen ökologisch wertvolle Strukturen, wie Hecken oder Teiche, anzulegen, um die Artenvielfalt zu fördern.

Quelle: Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS)

https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/nachrichten-details/?L=0&tx_news_pi1%5Bnews%5D=447&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b4ea76bb767448b0fdf87c71726f7ba8