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Landwirtschaftsministerium skizziert Wachstumshemmnisse für den russischen Ökolandbau

Ungeachtet der Tatsache, dass der Trend hin zu einem gesunden Lebensstil zu den wichtigsten Trends auf dem russischen Lebensmittelmarkt gehört, wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres lediglich 44 inländische Bio-Produzenten zertifiziert, teilte der stellvertretende Landwirtschaftsminister der Russischen Föderation Maxim Uwaidow mit. Das Wachstum des Marktanteils organischer Produkte werde gebremst durch eine relativ geringe Produktionsmenge, lange Umstellungsperioden für neu einsteigende Biobetriebe, Herausforderungen im Management und niedrige Produktivität, einen Mangel an Ökolandbauexperten sowie unzureichende Informationen für die Verbraucher. Darüber hinaus zählte er eine große Anzahl von Produkten, die unter Zuhilfenahme verschiedener Marketingtricks gesundheitsfördernde Eigenschaften simulieren, zu den Hemmfaktoren.

Das neue Ökolandbaurahmengesetz sollte die Situation ab 1. Januar dieses Jahres ändern. Darüber hinaus hat Roskatschestwo (Nicht-kommerzielle Organisation „Russisches Qualitätssystem“) auf Empfehlung des russischen Landwirtschaftsministeriums entschieden, für kleine und mittlere Unternehmen ab dem 20. April bis zum Jahresende eine kostenlose Bio-Zertifizierung zu ermöglichen. Seitens des Landwirtschaftsministeriums werden in diesem Bereich Programme zur Weiterbildung und Zusatzqualifikation geschaffen, die bereits von landwirtschaftlichen Hochschulen umgesetzt werden.

Quelle:

Zerno Online

https://www.zol.ru/n/32093