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Informeller Rat der EU-Agrarminister: Gemeinsam Lehren nach dem Lock Down ziehen

Auf Einladung der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, sind die europäischen Agrarminister heute in Koblenz zu ihrem informellen Rat zusammengekommen. Im Mittelpunkt dabei standen die Lehren aus der Corona-Pandemie, die Regionalität der Erzeugung sowie vor allem das Tierwohl. Grundsätzliche Unterstützung fand die Initiative der Bundesministerin, ein einheitlich, EU-weites Tierwohlkennzeichen voranzubringen.

Im Rat berieten die Minister zudem über Lehren aus der Corona-Pandemie, um die europäischen Lieferketten und die Wertschätzung für die europäische Agrarproduktion nachhaltig zu stärken, die Land- und Ernährungswirtschaft noch krisenfester aufzustellen. Die EU-Kommission wurde beauftragt, dazu eine strukturierte Analyse zu erstellen. Dabei soll insbesondere die Rolle in den Blick genommen werden, die Forschung und Innovation und besonders neue Züchtungstechniken spielen können. Nach mehrstündigen Beratungen hatten die 27 EU-Landwirtschaftsminister das vom BMEL erarbeitete Diskussionspapier "Lehren aus der Coronakrise - Resilienz der Land- und Ernährungswirtschaft, Wertschätzung für Landwirtschaft, Lebensmittel und Tiere" gut geheißen.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/148-unterstuetzung-europ-tierwohlkennzeichen.html

Website TopAgrar https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/eu-landwirtschaftsminister-ziehen-in-koblenz-gemeinsam-lehren-nach-dem-lock-down-12339024.html