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Russische Hersteller von Bio-Produkten fordern staatliche Unterstützung und Steuererleichterungen

Hersteller von Bio-Produkten in Russland fordern staatliche Fördermaßnahmen und Steuererleichterungen. Dies geht aus einer Mitteilung der National Organic Union (NOS) hervor. Staatliche Unterstützung sei für die Öko-Betriebe erforderlich, um die komplizierte Übergangsphase vom konventionellen auf den ökologischen Landbau zu meistern und um spezifische Kostennachteile wie Zertifizierung, Baumaßnahmen, Kauf von Öko-Saatgut und Biodünger sowie damit verbundene Kredite zu kompensieren. Subventionen könnten dabei das Wachstum von Bio-Unternehmen und die Entwicklung des Sektors insgesamt fördern, sind Branchenexperten und Hersteller überzeugt.

Der NOS wies zudem darauf hin, dass auch verarbeitende Unternehmen Unterstützung benötigen. Ihnen sollten Subventionen für den Bau von räumlichen Anlagen zur Verarbeitung und zur Entwicklung von Genossenschaften gewährt werden. Bisher seien nur 11% der Unternehmen im russischen Bio-Markt im verarbeitenden Bereich tätig. Eine weitere wichtige Maßnahme wären Steuererleichterungen für die Öko-Erzeuger: Diese könnten zusätzliche Anreize für weitere Investitionen bereitstellen, erforderten jedoch keine zusätzlichen Haushaltsmittel. Auch wäre zu begrüßen, wenn der Ökolandbau in die bevorzugten Entwicklungsbereiche der Branche aufgenommen würde, so die NOS. Die für die Landwirtschaft veranschlagten Haushaltsmittel könnten in diesem Falle auch zur Unterstützung des Ökolandbaus verwendet werden, ohne zusätzliche Ressourcen zu erfordern.

Quelle:

kvedomosti.ru

https://kvedomosti.ru/news/proizvoditeli-organicheskix-produktov-prosyat-o-gospodderzhke-i-nalogovyx-lgotax.html

AGRO.RU

https://agro.ru/news/34076-proizvoditeli-organicheskih-produktov-rasschityvayut-na-gossubsidii