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Die EU entwickelt eine zentrale Datenplattform für das digitale Zusammenspiel von Landmaschinen, Sensoren und Agrarsoftware

Um die Digitalisierung der Landwirtschaft voranzutreiben, wird eine gemeinsame, datengesteuerte Integrationsplattform benötigt, die Datensätze zusammenführt und an die Bedürfnisse des Sektors angepasste, neue Dienste hervorbringt. Zu diesem Zweck wird im Rahmen des EU-Projekts „ATLAS“ (Agricultural Interoperability and Analysis System) eine offene, dezentrale und erweiterbare Datenplattform entwickelt. Die Plattform soll der landwirtschaftlichen Praxis innovative, datengesteuerte Dienste bieten, die auf nachhaltige Weise für eine Steigerung der Effizienz sorgen.

Das von der EU-Initiative „Horizont 2020“geförderte Projekt ATLAS vereint 30 Beteiligte aus der Landwirtschaft und Forschungseinrichtungen aus sieben europäischen Ländern. Mit einem offenen Aufruf an interessierte Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe sucht das Konsortium derzeit nach innovativen Ideen und Lösungen für neue Dienste auf der Grundlage der technischen Infrastruktur der ATLAS-Plattform. In den Jahren 2020 und 2021 werden durch das ATLAS-Konsortium nach einem offenen Aufruf und zwei Auswahlrunden fünf bis zehn Unternehmen mit durchschnittlich 52.500 € pro Anwendungsfall gefördert. Zudem haben erfolgreiche Teilnehmer die Chance, Teil des Ökosystems von ATLAS zu werden und von dessen umfassendem Netzwerk aus Endnutzern, Dienstleistern, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern zu profitieren.

Quelle: Website TopAgrar https://www.topagrar.com/technik/news/atlas-soll-datenaustausch-zwischen-landmaschinen-und-agrarsoftware-standardisieren-12078253.html