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Entwicklungsprogramm für ländliche Gebiete auf 1,5 Billionen Rubel gekürzt

Die Regierung der Russischen Föderation hat ein Paket von Beschlüssen über deutliche Anpassungen mehrerer staatlicher Programme vorbereitet. Dabei sind zwei Tendenzen zu beobachten: die finanzielle Aufstockung von auf wirtschaftliche und technologische Entwicklung ausgerichteten bzw. von der COVID-19-Epidemie betroffenen Bereichen sowie die Kürzung von Bewilligungen im durch die Pandemie weniger betroffenen "Regionalblock", so der „Kommersant“.

Das Finanzvolumen des Programms zur Entwicklung ländlicher Räume wurde von 2,2 Billionen auf 1,5 Billionen Rubel gekürzt (hiervon werden rund 730 Milliarden Rubel anstatt der bisher kalkulierten 1,1 Billionen Rubel im föderalen Haushalt eingeplant), der finanzielle Rahmen des Programms zur Entwicklung der Arktis auf 183 Mrd. Rubel. Der größte Teil dieser Mittel wird zugunsten der Industrie (560 Mrd. Rubel), der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung (103 Mrd.), des Tourismus und der kleinen Unternehmen umverteilt. Zuvor hatte das Ministerium mehrfach gefordert, dass das tatsächliche Finanzierungsvolumen des Entwicklungsprogramms für ländliche Gebiete 2020 das geplante Volumen von 79,2 Mrd. Rubel erreichen müsse, allerdings zeigte sich eine Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung: Die im Programm ausgewiesene Sollzahl wurde an die bisherige faktische Zahl in Höhe von 35,9 Mrd. Rubel angepasst.

Quelle:

AGRO.RU

https://agro.ru/news/33904-finansirovanie-programmy-razvitiya-selskih-territorii-urezano-do-15-trln-rublei