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EU: Agrarbarnche fordert Verschiebung der neuen EU-Ökoverordnung

Vermehrt sind vergangene Woche Forderungen nach einer Verschiebung des Inkrafttretens der neuen EU-Ökoverordnung laut geworden. Für eine Verschiebung des zum 1. Januar 2021 geplanten Inkrafttretens der EU-Ökoverordnung hat sich unter anderem der zuständige Berichterstatter des Europaparlaments, Martin Häusling, ausgesprochen. Wichtige Abstimmungen und die Detailarbeit seien wegen der Coronakrise nicht möglich. Demgemäß scheint es unrealistisch, am ursprünglichen terminlichen Fahrplan festzuhalten.

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) setzt sich ebenfalls für eine Verschiebung der neuen EU-Ökoverordnung auf den 1. Januar 2022 für ein. Auch IFOAM-EU- und Bioland-Präsident Jan Plagge hatte ein Schreiben an die Kommission geschickt, in dem er um eine einjährige Verschiebung der Anwendung der neuen Bio-Verordnung (EU) 2018/848 ersucht. Die Verzögerung würde es den Bio-Erzeugern und dem Bio-Kontrollsystem ermöglichen, sich aktuell voll und ganz auf die Corona-Krise zu konzentrieren.

Quelle: Website agrarheute.com https://www.agrarheute.com/politik/ruf-verschiebung-neuen-oeko-verordnung-lauter-567995

Website TopAgrar https://www.topagrar.com/oekolandbau/news/forderungen-nach-einer-verschiebung-der-neuen-eu-oekoverordnung-12039677.html