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DBV-Erntebilanz: Getreideernte 6% unter Durchschnitt

2019 haben deutsche Bauern 45 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Gegenüber den Vorjahren ist dies eine leicht unterdurchschnittliche Ernte (-6%). Dies geht aus der abschliessenden Erntebilanz des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor, welche auf Daten und Informationen der Landesbauernverbände basiert. Die Weizenernte schätzt der DBV deutschlandweit auf 23,1 Mio. t. Im Mittel der Jahre 2013 bis 2017 waren es hingegen 25,3 Mio. t Weizen gewesen. Die Winterrapsernte beträgt in diesem Jahr nur 2,8 Mio. t. Gegenüber dem langjährigen Durchschnitt von 5,2 Mio. t fällt die Rapsernte somit rund 47% geringer aus.

Die Erträge fielen je nach Niederschlagsverteilung regional sehr unterschiedlich aus. In manchen Regionen mussten Betriebe erneut eine miserable Ernte verkraften. Erschwerend komme dort für die tierhaltenden Betriebe das wiederholt geringe Grundfutteraufkommen hinzu, erläutert der Präsident des DBV, Joachim Rukwied. Für viele landwirtschaftliche Betriebe sei die wirtschaftliche Situation schwierig. Bereits seit Monaten seien die Produzentenpreise für Getreide rückläufig.

Quelle: Landwirtschaftlicher Informationsdienst (LID) https://www.lid.ch/medien/agronews/alle-agronews/lid-news/news2/deutscher-getreidemarkt-angespannt/

Website TopAgrar https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/dbv-erntebilanz-getreideernte-6-unter-durchschnitt-11781543.html