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Agrarministerium und Ministerium für Forschung und Bildung bereiten neue Fördermaßnahmen für russische Saatgutentwicklung vor

Der erste stellvertretende Landwirtschaftsminister Russlands Dschambulat Chatuow stellte bei parlamentarischen Anhörungen zum Thema „Sicherung einer beschleunigten Entwicklung der einheimischen Saatgutentwicklung und Selektion“ im Föderationsrat der Russischen Föderation einen Bericht zu neuen Fördermaßnahmen für diesen Sektor vor, die zurzeit vom Ministerium ausgearbeitet werden. So schlägt das föderale Agrarressort u.a. vor, Landwirte in Zukunft nur dann zu subventionieren, wenn diese mindestens 30 % Saatgut einheimischer Selektion für ihre Aussaat nutzen. Weiterhin wird im Jahr 2020 ein föderales staatliches Informationssystem „Saatgutentwicklung“ den Betrieb aufnehmen, das die Rückverfolgbarkeit des gesamten Saat- und Pflanzgutes innerhalb der Produktionskette vom Züchter bis zum Agrarproduzent gewährleistet. Hierdurch soll die Verwendung und Verbreitung gefälschten Saatgutes eingedämmt werden. Darüber hinaus wurde im Jahr 2019 mit der technischen Neuausrüstung des staatlichen Sortenversuchssystems begonnen.

Das Ministerium für Forschung und Hochschulbildung der Russischen Föderation will die Ausbildungsprogramme der inländischen Hochschulen anpassen, um eine operative Aus- und Fortbildung hoch qualifizierter Pflanzenzüchter und Spezialisten im Bereich der genomischen Selektion sicherzustellen. Weiterhin arbeitet das Ressort an der Etablierung neuer spezialisierter Laboratorien und Forschungszentren und setzt auf eine Anwerbung junger Wissenschaftler. Insgesamt sollen landesweit 35 Zentren für Selektion und Züchtung neu entstehen.

Quelle:

Landwirtschaftsministerium der RF http://mcx.ru/press-service/news/minselkhoz-rasshiryaet-mery-po-podderzhke-otechestvennykh-selektsionerov/

Website AGRO.RU https://agro.ru/news/32333-minselhoz-budet-stimulirovat-spros-na-otechestvennye-semena