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EU-Kommission schlägt mehr Preistransparenz in der Lebensmittelversorgungskette vor

Die EU-Kommission hat gestern einen Vorschlag zur Verbesserung der Fairness in der Lebensmittelversorgungskette vorgelegt. Damit sollen die Preismeldungen in der gesamten Kette (insbesondere bei Zwischenhändlern und Verarbeitern) transparenter werden. Das ist der dritte Baustein nach dem Verbot unlauterer Handelspraktiken und der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Erzeugern. Nach Einschätzung der EU-Kommission kann Transparenz über die Kosten der einzelnen Stufen der Kette zu mehr Vertrauen in einen gerechten Handel und zu einer Verbesserung des Wettbewerbs führen.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen betreffen Fleisch, Eier, Milchprodukte, Obst und Gemüse, Ackerkulturen, Zucker und Olivenöl. Die Maßnahmen sollen auf bereits bestehenden Datenerhebungs-Verfahren, die genutzt werden, um der Kommission Marktinformationen zu melden, aufbauen. Für die Erhebung der Daten sind die einzelnen Mitgliedsstaaten selbst zuständig. Sollte der Vorschlag angenommen werden, tritt die Neuregelung nach sechs Monaten in Kraft.

Quelle: Europäische Kommission http://europa.eu/rapid/press-release_IP-19-2629_de.htm

Website agrarheute.com https://www.agrarheute.com/politik/so-will-eu-erzeuger-wertschoepfungskette-staerken-554085