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Änderungen bei staatlich unterstützter Agrarversicherung: Positive Resonanz bei russischen Landwirten

Die im März dieses Jahres in Kraft getretenen Änderungen beim Gesetz über staatlich unterstützte Agrarversicherungen führten für russische Landwirte zu einer Kostenreduzierung bei der Absicherung ihrer Ernte und Nutztiere. Das Interesse an staatlich unterstützten landwirtschaftlichen Versicherungsdienstleistungen stieg in Folge dessen deutlich an: Die Versicherungsunternehmen bezifferten im April 2019 den Anstieg bei den Anfragen von Agrarproduzenten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat mit einer Vervierfachung. Wie das russische Landwirtschaftsministerium berichtet, reichten im Rahmen der diesjährigen Aussaatkampagne bereits 58 Regionen des Landes Anträge für staatliche Zuschüsse ein. Im Vorjahr waren dies im Vergleichszeitraum lediglich 31 Regionen.

Damit zeigt der Markt der staatlich unterstützen Agrarversicherungen, der im Jahr 2018 infolge der des Einflusses der staatlichen „einheitlichen Agrarsubvention“ einen negativen Rekord aufgestellt hatte (der Anteil versicherter Aussaatflächen belief sich auf einem historischen Tief von 1,7 %), Anzeichen einer Belebung. Laut Plänen des föderalen Landwirtschaftsministeriums soll der Anteil versicherter Agrarflächen in diesem Jahr insgesamt bis auf 2,6 % und bis zum Jahr 2025 bis auf 11,3 % der russischen Aussaatflächen erhöht werden. Der Anteil versicherter Nutztiere soll 2019 auf 14,2 % und bis 2025 auf 26,1 % ansteigen. Für das Jahr 2019 sieht der Staat zur Subventionierung der Agrarversicherungen fast 3,0 Milliarden Rubel vor.

Quelle:

Website DairyNews.ru http://www.dairynews.ru/news/agrarii-vozvrashchayutsya-k-strakhovshchikam.html