<< zurück

Bundesministerin Klöckner stellt den Fortgang der Nationalen Zukunftsstrategie des Bundeslandwirtschaftsministeriums für Ökolandbau vor

2017 betrug der Umsatz in Deutschland mit Biolebensmitteln erstmals mehr als zehn Milliarden Euro. Deutschland ist mit großem Abstand der Hauptnachfrager nach Bioprodukten in der EU und steht weltweit nach den USA an zweiter Stelle. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat mit der "Zukunftsstrategie ökologischer Landbau" im Jahr 2017 die Weichen gestellt, um den Ökolandbau in Deutschland weiter voran zu bringen.

"Nachdem die EU-Öko-Verordnung schon angepasst wurde, will ich zudem mehr in Forschung investieren, zur weiteren Stärkung steht eine "Roadmap Forschung" kurz vor der Fertigstellung. Wir wollen zudem die Beratungen zur Umstellung von konventionell auf Bio fördern, den Ökolandbau in der beruflichen Ausbildung verankern und regionale Biowertschöpfungsketten stärken. Damit schaffen wir es auch, dass der Bio-Anteil der Außer-Haus-Verpflegung steigt", so Bundesministerin Julia Klöckner in der Gesprächsrunde in Mainz. Im Bundeshaushalt 2018 sind die Mittel für das Bundesprogramm ökologischer Landbau (BÖLN) deutlich von 20 auf 30 Millionen Euro jährlich gestiegen. Förderungen, die dem ökologischen Anbau dienen, finden sich auch in weiteren Titeln des Agrarhaushaltes u.a. bei der Forschung, den agrarsozialen Leistungen oder bei den Messetiteln.

Quelle: BMEL https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2018/161-Oekolandbau.html