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Agrarforschungskonferenz „Stand und Perspektiven der Entwicklung des umweltfreundlichen und leistungsstarken Obstanbaus" (3. Potapov Lesungen) am 16.11.21 an der Staatlichen Agraruniversität Mitschurinsk

Die Veranstaltung diente dem Erfahrungsaustausch zwischen führenden Experten zur Entwicklung von einem umweltfreundlichen und leistungsstarken Obstanbau und von resistenten (Apfel)Obstsorten im Rahmen einer Zusammenarbeit von Lehre und Forschung mit der Praxis.

Auf der Konferenz wurde ein breites Spektrum an Fragen behandelt, darunter innovative Anbauverfahren von Obst, Gemüse, Heil- und Zierpflanzen; umweltschonende Methoden des Pflanzenschutzes gegen Schädlinge und Krankheiten; innovative Technologien für Lagerung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte; Fragen des ressourceneffizienten Umweltmanagements, der Ökologie, der Katasterbewertung und des Flächenmonitorings; Biotechnologie, Züchtung und Saatgutvermehrung von Gartenbaukulturen; Verbesserung der Ausbildung des Personals in Bezug auf Innovationen und Digitalisierung in der Landwirtschaft sowie ökonomische Instrumente für die Entwicklung der Agrarwirtschaft.

Frau Dr. Galina Korotkova, Vizerektorin für Forschung und Innovationen der Staatlichen Agraruniversität Mitschurinsk stellte in ihrer Begrüßungsrede die Hauptbereiche der Forschungsarbeit an der Universität vor und hob den Beitrag von Herrn Prof. V.A. Potapov in der Züchtung der heimischen Obstsorten hervor.

Die Plenarsitzung wurde durch den Vortrag "Perspektiven in der Resistenzzüchtung bei Apfel" von dem Experten des APD-Projekts Prof. Dr. Henryk Flachowsky, Leiter des Instituts für Züchtungsforschung Obst Dresden-Pillnitz am Julius Kühn-Institut, eröffnet.

In seinem Vortrag „Perspektiven der resistenten Apfelzüchtung“ ging Professor Flachowski darauf ein, wie die aktuellen globalen (zunehmende Globalisierung und internationale Konkurrenz, Klimawandel und Artensterben) und politischen Rahmenbedingungen (European Green Deal, „Farm to Folk“ – Strategie, Ackerbaustrategie) die Apfelzüchtungsprogramme prägen (Schwerpunkte: Resilienz, Vielfalt, Regionalität).

Mehr zu der Veranstaltung in der PDF-Anlage.