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3. Eurasisches Frauenforum in St. Petersburg

Vom 13. bis 15. Oktober 2021 fand zum dritten Mal das Eurasische Frauenforum in der Stadt St. Petersburg statt, das seit 2015 regelmäßig organisiert wird. Das Frauenforum hat sich zur größten internationalen Plattform in Russland entwickelt, das weibliche Führungskräfte aus aller Welt zusammenbringt, um über die Rolle der Frau in der modernen Welt zu diskutieren und gemeinsame Lösungsansätze für globale Probleme zu entwickeln. Die Organisatoren der Veranstaltung sind der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation und die Interparlamentarische Versammlung der GUS-Mitgliedstaaten.

Das Hauptthema des dritten Eurasischen Frauenforums war die globale Mission von Frauen in einer neuen Realität, ihre Rolle bei der Gestaltung einer neuen Agenda des Friedens und des Vertrauens, der Erhaltung der Gesundheit, der Entwicklung der Wirtschaft und der Digitalisierung sowie der Erhaltung des Planeten und der Umsetzung sozialer Transformationen. Das Forum versammelte über 2.500 Teilnehmer, darunter Parlamentarierinnen, Vertreterinnen von Exekutivbehörden, internationalen Organisationen, Weltkonzernen, Wirtschaftskreisen, aus der Wissenschaft, von öffentlichen Organisationen und gemeinnützigen Projekte, Vertreter der internationalen Frauenbewegung.

Im Rahmen des Forumsprogramms fanden Plenarsitzungen, Strategie- und Expertensitzungen unter Beteiligung der Vertreter internationaler Organisationen, Diskussionsplattformen, Webinare, Workshops und Business Breakfasts statt. In Summe waren es über 90 Aktivitäten.

Am 14. Oktober 2021 fand eine Pitching-Sitzung „Erfolgreiche Praktiken der internationalen Zusammenarbeit von Unternehmerinnen in der Landwirtschaft. Ergebnisse des Zusammenwirkens“, moderiert von Ksenia Bolomatowa, stellvertretende Generaldirektorin des Vereinigten Getreideunternehmens (AG OZK) statt.

Die Erfahrungen der internationalen Zusammenarbeit teilten u.a. Elena Sarazewa, stellvertretende Direktorin für internationale Zusammenarbeit der ANO „Rosskatschestwo“ (Russisches Qualitätssystem), Elena Mamitschewa, Vizepräsidentin des Vereins „Russisches Mehl“, Natalia Li-Chan-Li, Generaldirektorin der „Moskauer Ernte“ GmbH.

Tatjana Damm, stellvertretende Leiterin des Kooperationsprojekts „Deutsch-Russischer Agrarpolitischer Dialog“, präsentierte die wesentlichen Ergebnisse des Zusammenwirkens zwischen dem LandFrauenverband Deutschlands und dem Landfrauenausschuss des Landwirtschaftsministeriums der Russischen Föderationzur Umsetzung der im Jahr 2018 unterzeichneten Absichtserklärung. In den drei Jahren wurden trotz der Corona-Pandemie viele geplante Initiativen umgesetzt, darunter gegenseitige Besuche und die Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten.

Außerdem stellte Tatjana Damm den Teilnehmern die aktuellen Aktivitäten des deutschen LandFrauenverbands vor und ging auf mögliche Bereiche für eine weitere Zusammenarbeit zwischen Landfrauen Russlands und Deutschlands ein. Abschließend betonte die stellvertretende Leiterin: „Mir scheint, dass die Liste der Aktivitäten für die gemeinsame Arbeit fortgeführt werden kann. Wir haben viele Themen für eine weitere interessante und sich gegenseitig bereichernde Zusammenarbeit!“

Fotos: Rosskongress, APD