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Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien in Deutschland

Neben der Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln ist die Erzeugung und Bereitstellung von Energie eine Herausforderung, die es global und für jede Volkswirtschaft, für jede Region und Kommune, für jeden Haushalt und Menschen zu lösen gilt.

Aus Sicht des Agrarsektors und insbesondere der Landwirtschaft haben erneuerbare Energien eine doppelte Bedeutung- sie können eine Einkommensquelle sein, also eine alternative Ergänzung der Produktion von Nahrungsmitteln, andererseits sind sie ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung ländlicher Räume und können zur Entlastung der Umwelt beitragen. Unter Gesichtspunkten einer nachhaltigen Entwicklung sind Landwirte und landwirtschaftliche Unternehmen (ebenso wie Betriebe der Forstwirtschaft) in herausragender Weise in der Lage, Stoff- und umweltschonende Energiekreisläufe zu gestalten.

In der Europäischen Union und in Deutschland gibt es gute Erfahrungen im Hinblick auf die Entwicklung erneuerbarer Energien im Agrarsektor. Eine wesentliche Grundlage dafür sind die bestehenden Rahmenbedingungen. Sie sind nicht statisch, befinden sich in gesellschaftlicher Diskussion und werden weiterentwickelt und den aktuellen Bedingungen angepasst. Dennoch sind sie, insbesondere vor dem Hintergrund der angestrebten Erweiterung Erneuerbarer Energiequellen, von großem Interesse.

In Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Andrej Stanev von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V. wurden die anliegend zusammengefassten Informationen zu den aktuellen Förderrahmenbedingungen für Bioenergie in Deutschland durch den „Deutsch-Russischen agrarpolitischen Dialog“ in Russischer Sprache verfügbar gemacht und veröffentlicht.

APD-Team

Anlage