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Landwirtschaftsministerium Russlands berichtet über Arbeitsergebnis für den Zeitraum 2012 bis 2017

In den vergangenen sechs Jahren (2012 bis 2017) nahm das landwirtschaftliche Produktionsvolumen in Russland um 14,7 % zu. Der durchschnittliche jährliche Produktionszuwachs betrug etwa 2,3 %. Im Vergleich zum Jahr 2012 steigerte sich die Rentabilität landwirtschaftlicher Organisationen um 1,6 % und der Anteil profitabel wirtschaftender Organisationen im Agrarsektor erhöhte sich um 4,6 % auf 82,3 %. Die Herstellung von Lebensmittelprodukten nahm im Zeitraum 2012 bis 2017 um 7,7 % zu. Unter anderem hätten Maßnahmen zur Importsubstitution nach der Einführung eines Lebensmittelembargos im Jahr 2014 zu dieser Produktionssteigerung beigetragen.

Im Jahr 2017 wurde mit 135,4 Millionen Tonnen (Nettogewicht) eine Rekordernte bei Getreide und Körnerleguminosen eingebracht. Dies entspricht einer Steigerung um 11,2 % im Vergleich zum Vorjahr und um 35,3 % im Vergleich zum mehrjährigen Durchschnitt 2012 bis 2016. Die Produktion von Schlachtvieh und ‑geflügel ist gegenüber dem Jahr 2012 um 25,8 % gestiegen. Die Milcherzeugung dagegen ging im Vergleich zum Ausgangsjahr 2012 um 2 % zurück, allerdings hat sich die jährliche Milchproduktion seit dem Jahr 2014 auf 30,8 Millionen Tonnen stabilisiert. Im Jahr 2017 wurden 31,1 Millionen Tonnen Milch produziert (+ 1,2 % gegenüber 2016).

Im Laufe der letzten sechs Jahre wurden aus dem föderalen Haushalt gut 1,2 Billionen Rubel zur Förderung des Agrarsektors bereitgestellt. Darunter wurden Fördermittel in Höhe von 34,2 Milliarden Rubel zur Unterstützung kleinerer und mittlerer Agrarunternehmen zugewiesen, darunter 16,7 Milliarden Rubel für angehende Landwirte, 14,7 Milliarden Rubel für die Entwicklung familiengeführter Tierzuchtbetriebe und 2,8 Milliarden Rubel zur Förderung landwirtschaftlicher Konsumgenossenschaften. Von den Mitteln haben im Zeitraum 2012 bis 2017 insgesamt 18.097 angehende Landwirte, 4.874 familiengeführte Tierzuchtbetriebe und 426 landwirtschaftliche Konsumgenossenschaften profitiert.

Im Jahr 2017 exportierte Russland Lebensmittel und Agrarrohstoffe im Wert von 20,7 Milliarden US-Dollar. In den letzten sechs Jahren ging der russische Import von Agrar- und Ernährungsgütern wertbezogen um 29,1 % zurück, während der Export um 23,5 % zugenommen hat. Die Umsetzung des föderalen Sonderprogramms „Nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume für die Jahre 2014 bis 2017 und für den Zeitraum bis 2020“ habe zur Verbesserung der Lebensverhältnisse auf dem Lande, zur Steigerung der Investitionen im Agrarsektor, zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zur Gestaltung günstiger Rahmenbedingungen in ländlichen Gebieten beigetragen.

Quelle:

Offizielle Website der russischen Regierung http://government.ru/dep_news/32225/

Website ZERNO ONLINE https://www.zol.ru/n/2bf56