<< zurück

BDL-Positionspapier zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020

Derzeit werden die Weichen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 gestellt. Vor diesem Hintergrund haben die Junglandwirte im BDL dafür ihre Forderungen in einem Positionspapier zusammengetragen. Dort fordern sie unter anderem, die Direktzahlungen nach 2020 nur bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter zu gewähren. Dabei gehe es nicht darum, den Konflikt zwischen Jung und Alt zu schüren, sondern um einen Anstoß zum Generationswechsel: „Die GAP-Förderung muss denen zukommen, die die Zukunft der Landwirtschaft mitgestalten und vorantreiben“.

Zugleich will der BDL die EU-Förderung auf ausgebildete Fachkräfte der Grünen Berufe beschränken, denn eine fundierte fachliche Ausbildung den Grundstein für eine wissensbasierte, ressourcenschonende und zukunftsfähige Landwirtschaft legt. „Daher fordern wir, dass Antragsteller zukünftig eine fachliche Ausbildung vorweisen müssen. Ob es sich um eine Ausbildung, Weiterbildung oder ein Studium handelt (...), ist dabei zweitrangig“.

Unterstützt werden sollten vor allem die Landwirte, die zur landwirtschaftlichen Produktion beitragen. Darum schlagen die jungen Landwirte vor, die GAP-Förderungen künftig auf Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe zu begrenzen. Aus dem gleichen Grund - nämlich der Stärkung der landwirtschaftlichen Produktion - kann der BDL einer Umschichtung der EU-Finanzmittel aus der ersten in die zweite Säule nur zustimmen, wenn sie weiterhin der Landwirtschaft zugutekommen.

Quelle: BDL http://www.junglandwirte.de/nachrichten/deutschland/758-direktzahlungen-neu-denken

Источник: Союз немецкой сельской молодежи (BDL)