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Berlin gibt der Biobranche Rückenwind

„Berlin gibt der Biobranche Rückenwind“, sagte der Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL), Herrmann Onko Aeikens, am Mittwoch auf der Eröffnung der Biofach. Die Ökolandwirtschaft sei eine starke Säule der deutschen Landwirtschaft, die weiter gestärkt werden solle, so Aeikens weiter. Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD erstmals als Ziel festgeschrieben, bis 2030 eine Bewirtschaftung von 20 Prozent der Landwirtschaftsfläche nach den Kriterien des Ökolandbaus erreichen zu wollen. Aeikens versprach der Ökobranche, dass sie auch von den 1,5 Mrd. €, die die Groko im Koalitionsvertrag zusätzlich für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum in Aussicht gestellt hat, etwas abbekommt.

Bio sei kein Nischenprodukt mehr, konstatierte Aeikens, sondern „mittlerweile im Mainstream“ angekommen. 10,04 Mia. Euro wurden 2017 in Deutschland mit Bio-Produkten umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 5,9 Prozent, meldet der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Die Bio-Fläche legte 2017 um 124’647 Hektaren (+10 %) auf insgesamt 1'375'967 Hektaren zu. 8,2 Prozent der Landwirtschaftsfläche in Deutschland werden biologisch bewirtschaftet. Allerdings lastete daher auch auf den Biobetrieben der Druck größer zu werden. Darauf müsse die Branche eine Antwort finden, so Aeikens weiter. Für den Staatssekretär ist die Ökolandwirtschaft ein Konzept, dass zur Verbreitung von mehr Nachhaltigkeit in der gesamten Landwirtschaft beitragen kann.

Quelle: Website Topagrar.com https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Berlin-gibt-der-Biobranche-Rueckenwind-9045723.html

Landwirtschaftlicher Informationsdienst (LID) https://www.lid.ch/agronews/detail/news/deutschland-bio-knackt-10-milliarden-marke/