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Bund und Länder erzielen Einigung zur GAP-Reform

Die Agrarminister der Länder und des Bundes haben auf der heutigen Sonder-Agrarministerkonferenz in Berlin eine gemeinsame Position zur EU-Agrarreform nach 2020 formuliert. Eine „neue Architektur der GAP“ müsse den Landwirten nicht nur mehr Handlungsoptionen erlauben, sondern auch die Honorierung und Anreizwirkung der Maßnahmen verbessern. Das finanzielle Volumen des EU-Agrarbudgets müsse allerdings beibehalten werden, forderten die Agrarminister weiter. Außerdem stellten sie heraus, dass die Mitgliedstaaten und Regionen mehr Handlungsspielräume bei der Gestaltung und Umsetzung der GAP benötigten.

Anpassungsbedarf sehen Bund und Länder im Hinblick auf die Umweltausrichtung der GAP. Diese müsse künftig stärker in der Lage sein, „landwirtschaftliche Erzeugung mit öffentlichen Gütern zu verbinden“. Genannt werden der Erhalt von Kulturlandschaften, der Schutz von Natur, Klima, Umwelt und Biodiversität sowie Anforderungen an das Tierwohl. Gestärkt werden müssten „die bäuerlich wirtschaftenden Betriebe und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft“. Dabei seien die Zahlungen „noch gezielter“ für die anstehenden Herausforderungen „einschließlich der Risikoabsicherung“ einzusetzen.

Quelle:

Website Topagrar.com https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Sonder-AMK-Agrarminister-wollen-Anreizwirkung-in-der-GAP-staerken-8989694.html

Website agrarheute.com https://www.agrarheute.com/politik/bund-laender-erzielen-einigung-gap-reform-541951