<< zurück

EU und Japan bringen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zum Abschluss

Die Handelskommissarin Cecilia Malmström und der japanische Außenminister Taro Kono verkündeten heute den erfolgreichen Abschluss der letzten Beratungen zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) zwischen der EU und Japan. Mit dem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen wird die überwiegende Mehrheit der von EU-Unternehmen bei der Ausfuhr nach Japan zu entrichtenden Zölle, die sich auf jährlich 1 Mrd. EUR belaufen, wie auch eine Reihe seit Langem bestehender regulierungsbedingter Hindernisse beseitigt. Es stärkt das Engagement der EU und Japans in den Bereichen nachhaltige Entwicklung und Klimawandel und sorgt für einen vollumfänglichen Schutz der öffentlichen Dienstleistungen. Die EU-Kommission strebt an, das Abkommen noch vor Ende ihrer laufenden Amtszeit im Jahr 2019 in Kraft treten zu lassen.

Bei den Agrarausfuhren aus der EU wird das Abkommen insbesondere Folgendes bewirken: Beseitigung der Zölle für viele Käsesorten, wie Gouda und Cheddar (derzeitiger Zollsatz: 29,8 %), aber auch für die Ausfuhr von Wein (durchschnittlicher Satz derzeit: 15 %); Rindfleisch: erhebliche Steigerung der EU-Ausfuhren nach Japan; Schweinefleisch: zollfreie Ausfuhr von verarbeitetem Fleisch und nahezu zollfreie Ausfuhr von Frischfleisch; Schutz von mehr als 200 hochwertigen europäischen Agrarerzeugnissen (sogenannte geografische Angaben) in Japan, sowie Schutz einer Auswahl japanischer geografischer Angaben in der EU.

Quelle: Website der Europäischen Kommission http://europa.eu/rapid/press-release_IP-17-5142_de.htm