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Aktuelle Entwicklungen in der russischen Landwirtschaft und Agrarpolitik, Oktober - Dezember 2017

1. Vorläufige Ergebnisse des Landwirtschaftsjahres 2017

Laut Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschjow haben russische Agrarproduzenten in diesem Jahr mit über 130 Millionen Tonnen Getreide eine nicht nur für das heutige, sondern auch für Sowjetrussland einmalige Ernte erzielt. Dies soll sowohl durch die Vergrößerung der Anbauflächen um 620.000 Hektar als auch dank der bislang einmalig hohen Hektarerträge möglich geworden sein.[1]

Laut aktuellen Angaben per 06. Dezember 2017 wurden 139,7 Mio. t Getreide (eine Steigerung von 14,6 Mio. t bzw. 11,6 % gegenüber 2016) bei einem Hektarertrag von 30,4 dt je Hektar (gegenüber den 27,3 dt/ha 2016) gedroschen, darunter 88,1 Mio. t Winter- und Sommerweizen (2016 – 75,9 Mio. t), 21,7 Mio. t Winter- und Sommergerste (2016 – 19,1 Mio. t) sowie 12,1 Mio. t Körnermais (2016 – 14,6 Mio. t).

Zum zweiten Mal hintereinander wird eine Rekordernte an Zuckerrüben erzielt (es sind bereits 51 Mio. t eingebracht). Gestiegen ist auch die Produktion von Soja (per 06.12.2017 wurden 3,7 Mio. t gegenüber 3,2 Mio. t im Jahr 2016) und Raps
(1,6 Mio. t gegenüber 1,1 Mio. t 2016) geerntet.[2]

In hohem Tempo steigt die Gemüseproduktion in Gewächshäusern: Bis zum 06.12.17 wurden rund 700.000 t Gemüse unter Glas geerntet, 14 % mehr als im Jahr davor. 2017 erhielten die Gemüseproduzenten durch staatliche Förderung vergünstigte Kredite von insgesamt 120 Milliarden Rubel (ca. 1,7 Mrd. €), mit denen der Bau von ca. 50 Gewächshausanlagen mit einer Gesamtfläche von
650 Hektar begonnen wurde, wodurch sich die Flächen für die Gemüseproduktion in Gewächshäusern um die Hälfte vergrößerte. [3]

Für die Ernte des kommenden Jahres ist Winterweizen bereits auf mehr als 17 Mio. ha ausgesät worden. Agrarproduzenten haben ferner auf 8.000 Hektar neue Obstanlagen (25 % mehr als 2016) und mehr als 2.000 Hektar Rebenanlagen (50 % mehr als im Vorjahr) angelegt.

In den zurückliegenden neun Monaten des laufenden Jahres vergrößerte sich das Volumen an Schlachtvieh und -geflügel um 5 %. Durch vergünstigte Kredite erhielt die Landwirtschaft Mittel für den Neubau von 90 Milchviehanlagen; dadurch wird sich der Kuhbestand um nahezu 100.000 Kühe und die Milcherzeugung um 500.000 t jährlich vergrößern lassen. Der Anteil der Milch aus einheimischer Produktion am Gesamtverbrach erreicht nunmehr knapp 82 %.

Eine positive Dynamik weist auch die russische lebensmittelverarbeitende Industrie auf. So stieg im Zeitraum Januar bis Oktober 2017 die Zuckerproduktion um 25 %, die Produktion von Pflanzenöl und Graupen um 10 %, von Fleischerzeugnissen und Butter um 7% und von Käse um 6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Laut Minister Tkatschjow soll die Getreideausfuhr in der neuen Saison 45 Mio. t, darunter mehr als
35 Mio. t Weizen erreichen. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres vergrößerte sich der Getreideexport gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 22% auf 32 Mio. t. In der gleichen Zeit betrugen die russischen Weizenexporte über
24 Mio. t; das sind 23% mehr als im Jahr davor. Besonders stark fiel der Zuwachs beim russischen Zuckerexport aus, der im laufenden Jahr mit 316.000 t auf das 17-fache des Vorjahreswertes anwuchs. Die Ausfuhr von Schweinefleisch nahm um 60 %, die von Geflügelfleisch und Sonnenblumenöl um 40 % zu. Insgesamt vergrößerte sich der Nahrungsmittelexport binnen neun Monaten um 20 % auf 14 Mrd. US-Dollar. [4]

Im laufenden Jahr konnten ca. 520.000 ha stillgelegte Flächen in die landwirtschaftliche Nutzung wiederaufgenommen werden.[5]

Laut Rosstat entfielen auf den Agrarsektor 3,1% der Gesamtinvestitionen (gegenüber 3,2 % im Jahr 2016). Das föderale Wirtschaftsministerium erwartet im laufenden Jahr einen nominalen Investitionszuwachs in der Landwirtschaft (einschließlich Jagd- und Forstwirtschaft) um 0,5%, während das Landwirtschaftsministerium von einer Zunahme um 0,6 % ausgeht. Da dieser 2016 noch 20,8 % (inflationsbereinigt 13,3 %) betrug, handelt es sich um einen bedeutenden Rückgang, der möglicherweise die Preisniveausteigerung nicht zu kompensieren vermag.[6] Gezielte wirtschaftspolitische Eingriffe in der Investitionsförderung werden erwartungsgemäß damit weiter Gegenstand der politischen Debatte 2018 bleiben.

Zugleich verursachte die sehr gute Ernte 2017 mehrere Probleme, angefangen von den sinkenden Erzeugerpreisen für das geerntete Getreide bis hin zu unzureichenden Kapazitäten für dessen Lagerung und Transport zu den Käufern, einschließlich des Exports. So kostete Weizen der Qualitätsklasse 3 im November 2017 im Schnitt unter 8.000 Rubel (ca. 114 €) je Tonne gegenüber bis zu 10.300 Rubel (ca. 147 €) je Tonne im Vorjahr. Der Preis für Weizen der Qualitätsklasse 4 sank von 9.500 Rubel (ca. 136 €) 2016 auf 6.500 – 6.700 Rubel (ca. 92 – 95 €) je Tonne. Auch lagen 2016 die Preise für Mais um 2.000 Rubel (ca. 28,50 €) je Tonne und für Gerste um 1.000 Rubel (ca. 14 €) je Tonne höher. Die Gewinne aus dem Buchweizenanbau in der Hauptbuchweizenregion Altai gingen stark zurück: Anfang November kostete eine Tonne lediglich 6.000 bis 7.000 Rubel (ca. 85 – 100 €), während es im Vorjahr 22.000 Rubel (ca. 314 €) und mehr waren. Viele Getreideproduzenten rechnen 2017 vor dem Hintergrund wachsender Preise für Saatgut und Düngemittel (im Schnitt
10-15%), für Pflanzenschutzmittel (5%) sowie für Treib- und Schmierstoffe (10%) mit einem deutlichen Gewinnrückgang.[7]

Unter den aktuellen Marktbedingungen und angesichts der beachtlichen Vorräte des Interventionsfonds (4,5 Mio. t Getreide), der hohen Lagerkosten (5 Mrd. Rubel / ca. 71 Mio. €) sowie der unzureichenden Lagerkapazitäten hält das Landwirtschaftsministerium eine Preisregulierung durch Getreidemarktinterventionen für wenig wirksam, sodass in der nächsten Zeit keine derartigen Interventionen geplant sind.[8]

2. Zur Entwicklung des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens – Aktuelle Trends, Probleme und Lösungsansätze

Sowohl Vertreter der Agrarwissenschaft[9] [10] [11] als auch Vertreter des Agrarsektors und ländlicher Genossenschaften stellen fest, dass in der Entwicklung des Genossenschaftswesens auf dem Lande bislang ungeachtet der staatlichen Unterstützung und der Anstrengungen der Agrargenossenschaften selbst keine wesentlichen Fortschritte erzielt wurden.

Auffallend ist die ungleiche Entwicklung des Genossenschaftswesens in den einzelnen Regionen der RF. In einigen Regionen gibt es Hunderte von Genossenschaften: Besonders erfolgreich entwickeln sich die Genossenschaften im Gebiet Lipezk (711), in der Republik Sacha (Jakutien) (159) und im Gebiet Tjumen (112). Dagegen gibt es in den Verwaltungsgebieten Murmansk und Magadan sowie im Jüdischen autonomen Gebiet und in der Region Kamtschatka keine einzige funktionierende Genossenschaft.

Laut Rosstat gab es in der Russischen Föderation am 01.01.2017 insgesamt 14.894 landwirtschaftliche Genossenschaften, davon 36,1 % landwirtschaftliche Konsumgenossenschaften (SPоK, hierzu gehören verarbeitende, Vertriebs-, Handels-, Dienstleistungs-, Versorgungs-, Obstanbau-, Gemüseanbau- und Viehwirtschaftsgenossenschaften sowie Kreditgenossenschaften) und 56,4 % landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (SPK, Agrargenossenschaften).

Von den am 01.10.2017 insgesamt 6.130 registrierten landwirtschaftliche Konsumgenossenschaften mit etwa 400.000 Mitgliedern zählten 2.840 (46 %) zu den Versorgungs- und Vertriebsgenossenschaften, 1.335 (22 %) zu den Kreditgenossenschaften, 1.059 (17 %) zu den Verarbeitungsgenossenschaften und 896 (15 %) zu den Dienstleistungsgenossenschaften.[12]

In den letzten zwei Jahren erhöhte sich die Zahl der Genossenschaften insgesamt um 10 %, die der landwirtschaftlichen Genossenschaften dagegen nur unterdurchschnittlich um 7,5 %. Eindeutig negativ war die Entwicklung bei den landwirtschaftlichen Konsumgenossenschaften: ihre Zahl sank gegenüber 2015 um 7 % von 6.293 auf 5.839. [13]

Wjatscheslaw Telegin, Vorsitzender des Verbands der bäuerlichen Betriebe und landwirtschaftlichen Genossenschaften Russlands (AKKOR), zählt zu den besonders schwerwiegenden Behinderungen für die Entwicklung von Genossenschaften vor allem die unzureichende staatliche Förderung, wachsende Verwaltungsbarrieren, eine schlechte Kooperation mit Entwicklungsinstituten, unzureichende rechtliche Rahmenbedingungen der Genossenschaften, unzureichende interne Regulierung der Genossenschaften und Information der Landbevölkerung sowie auch unzureichende Einbeziehung landwirtschaftlicher Kreditgenossenschaften in die staatliche Förderung und Kreditgewährung durch die Banken.[14]

Eine Analyse des Landwirtschaftsministeriums nennt folgende Erfolgsfaktoren für die Genossenschaftsentwicklung in den Regionen:

  • Implementierung einer dreistufigen Verwaltungs- und Informierungsstruktur des Genossenschaftssektors (Verwaltungsgebiet > Landkreis > Kommune);
  • Aufbau einer Infrastruktur für die Entwicklung des Genossenschaftssektors (Förderfonds, Kompetenzzentren, ein Netz landwirtschaftlicher Kreditgenossenschaften);
  • Ausgestaltung eines Absatzmarktes für genossenschaftliche Produkte (elektronischer Handel, Bauernmärkte, Klein-Einzelhandelsnetz);
  • staatliche Förderung der baulichen und technischen Modernisierung der Genossenschaften, Bau landwirtschaftlicher genossenschaftlicher Markthallen.[15]

Das staatliche Programm für die Entwicklung der Landwirtschaft und Regulierung der Märkte für Agrarerzeugnisse, Rohstoffe und Nahrungsmittel 2013 bis 2020 sieht folgende Maßnahmen zur Förderung ländlicher Genossenschaften vor:

  • Zuschüsse aus Haushaltsmitteln zur baulichen und technischen Modernisierung landwirtschaftlicher Konsumgenossen-schaften in ländlichen Räumen der Regionen im Sinne einer Mitfinanzierung der Kosten, die durch andere Formen staatlicher Förderung gemäß den Regionalprogrammen nicht erstattet werden.
  • Zuschüsse an landwirtschaftliche Genossenschaften und landwirtschaftliche Konsumgenossenschaften zur teilweisen Erstattung von Zinszahlungen für Kredite und Darlehen zum Einkauf einheimischer Agrarrohstoffe zur primären bzw. industriellen Verarbeitung, sowie für die Bezahlung von Transportleistungen in Verbindung mit der Produktion von Milcherzeugnissen.[16]

Seit 2017 werden landwirtschaftliche Genossenschaften durch Zuschüsse im Rahmen einer „einheitlichen Subvention“ gefördert. Für diese Zwecke sollen 1,6 Mrd. Rubel (ca. 22,86 Mio. €) aus dem föderalen Haushalt eingesetzt werden. Per Stand vom 10. November 2017 haben die Ausschreibungskommissionen der Regionen 135 Genossenschaften als Empfänger von Zuschüssen ausgewählt. An diese wurden 1,31 Mrd. Rubel (ca. 18,7 Mio. €) als Unterstützung überwiesen, und zwar bei einer durchschnittlichen Subventionshöhe von
9,7 Mio. Rubel (ca. 138.500 €), 26 % bzw. 2 Mio. Rubel (28,5 Tsd. €) mehr als im Vorjahr.[17]

2018 soll die Förderung durch Zuschüsse folgendermaßen modifiziert werden:

  • Die Mitfinanzierung der Projekte aus eigenen Mitteln der Genossenschaften wird durch Mittel der jeweiligen Region von 40 auf 20 % verringert;
  • Für die Abwicklung einer Subvention wird eine Frist von 24 Monaten festgelegt;
  • Der Zweckbestimmungsbereich der Zuschüsse wird erweitert;
  • Die Mindestbestehensdauer (gegenwärtig 12 Monate) einer Genossenschaft wird aus den Auflagen für den Subventionsempfänger gestrichen.[18]

Zur nachhaltigen Verbesserung der Gesetzgebung im Genossenschaftssektor hat eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Ministeriums sowie von Genossenschaftsverbänden und Kontrollorganen auf Anordnung des Landwirtschaftsministeriums der RF vom 24. August 2016 № 88-r Vorschläge zur Novellierung des Föderalen Gesetzes № 193-FS „Über die landwirtschaftlichen Genossenschaften“ erarbeitet, die zurzeit als Gesetzentwurf eine Abstimmung mit den zuständigen föderalen Behörden durchlaufen und folgende Elemente beinhalten:

  • Festlegung von Besonderheiten der rechtlichen Regulierung der Tätigkeit von Genossenschaften mit über 100 Mitgliedern;
  • Festlegung des Grenzwertes für subsidiäre Haftung der Genossenschaftsmitglieder (nicht mehr als doppelte Anteilsumme);
  • Zulassung der Möglichkeit der Einbeziehung der Genossenschafts-mitglieder in die Aufteilung bis jetzt unteilbarer Fonds einer Genossenschaft;
  • Verbesserung der Prozedur der Einzahlung von Mitgliedsbeiträgen zwecks Finanzierung der Tätigkeit der Genossenschaften ohne Aufstockung des Anteilfonds;
  • Festlegung der Haftung von Prüfverbänden für Nichterfüllung bzw. unangemessene Erfüllung ihrer Pflichten; [19]
  • Festlegung quantitativer Grenzen für die Tätigkeit landwirtschaftlicher Kreditgenossenschaften, die ihren Mitgliedern Gelddarlehen gewähren und staatlicher Regulierung unterliegen: d.h. bei Darlehens- und Spargenossenschaften darf die Mitgliederzahl bis zu 200 betragen und deren Fonds gegenseitiger finanzieller Hilfe sich auf insgesamt maximal 10 Mio. Rubel (ca. 142.000 €) beziffern.

Ferner soll das Zivilgesetzbuch der Russischen Föderation durch Novellen modifiziert werden, die die Möglichkeit festlegen, die Gewinne einer landwirtschaftlichen Konsumgenossenschaft zwischen ihren Mitgliedern zu verteilen. Darüber hinaus soll der Anteil der Kleinunternehmen einschließlich der landwirtschaftlichen Konsumgenossenschaften an Einkäufen für staatliche und kommunale Belange von 15 auf 25 % erhöht werden.[20]

Im Agrarausschuss der Staatsduma ist in Kürze die Diskussion von Gesetzesentwürfen

zur Änderung der Norm für den Anteil der Dienstleistungen, die eine Genossenschaft für ihre Mitglieder erbringt, von 70 auf
50 % im Steuergesetzbuch, wie im Gesetz


[1] http://mcx.ru/press-service/news/aleksandr-tkachev-rost-selkhozproizvodstva-po-itogam-2017-goda-mozhet-sostavit-3-5/

[2] http://mcx.ru/press-service/news/minselkhoz-rossii-na-6-dekabrya-sobrano-139-7-mln-tonn-zerna/

[3] http://mcx.ru/press-service/news/aleksandr-tkachev-vystupil-na-forume-teplichnye-kompleksy-rossii-2017/

[4] http://mcx.ru/press-service/news/aleksandr-tkachev-rost-selkhozproizvodstva-po-itogam-2017-goda-mozhet-sostavit-3-5/

[5] http://government.ru/news/29429/#tkachev

[6] http://agro.ru/novosti/finansy-i-investitsii/investitsii-v-selskoe-khozyaystvo-vyrosli-na-2-4/

[7] http://www.zol.ru/n/2b31a

[8] http://www.dairynews.ru/news/minselkhoz-priznal-neeffektivnost-zernovykh-interv.html

[9] http://kvedomosti.ru/news/kommentarij-plotnikov-obespechit-dostup-fermerov-ko-vsem-vidam-podderzhki.html

[10] http://kvedomosti.ru/news/kommentarij-ushachev-osnovnye-napravleniya-strategii-ustojchivogo-socialno-ekonomicheskogo-razvitiya-apk-rossii.html

[11] http://kvedomosti.ru/news/kommentarij-pochemu-v-rossii-ne-razvivaetsya-selskoxozyajstvennaya-kooperaciya-3.html

[12] http://bn71.ru/podderzhka/mery-podderzhki-selskokhozyaystvennoy-kooperatsii/razvitie.pptx

[13] http://kvedomosti.ru/news/kommentarij-konferenciya-po-selxozpotrebkooperacii-vyvody-i-rekomendacii.html

[14] http://kvedomosti.ru/news/kommentarij-konferenciya-po-selxozpotrebkooperacii-vyvody-i-rekomendacii.html

[15] http://www.akkor.ru/sites/default/files/svezhenec_0.pdf

[16] http://ivo.garant.ru/#/document/70210644/paragraph/1:0

[17] http://kvedomosti.ru/news/kommentarij-sezd-obsudil-problemy-i-perspektivy-razvitiya-selxozkooperacii-v-rossii.html

[18] https://apk.nov.ru/tinybrowser/files/novosti/doklad_2017_razvitie-kooperacii-2_msh.pdf

[19] https://apk.nov.ru/tinybrowser/files/novosti/doklad_2017_razvitie-kooperacii-2_msh.pdf

[20] http://www.akkor.ru/sites/default/files/svezhenec_0.pdf