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Strukturdaten deutscher Ökolandbau 2016

Insgesamt nahm die Zahl der Biobetriebe 2016 mit über fünf Prozent ähnlich stark zu wie im Vorjahr. Ende 2016 wurden 27.132 Biobetriebe gezählt. Damit arbeitet inzwischen jeder zehnte Betrieb in Deutschland ökologisch, teilt die Strukturdatenerhebung zur ökologischen Landwirtschaft in Deutschland der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) mit. Bei den Bioflächen verzeichnet man eine Zunahme von 162.000 Hektar auf über 1,25 Millionen Hektar (7,5 Prozent der Gesamtfläche).

Erstmals seit fünf Jahren stiegen wieder die ökologischen Ackerflächen um 65.000 Hektar auf 510.000 Hektar. Auf knapp der Hälfte der Flächen wurde Getreide angebaut, wobei vor allem der Weizenanbau deutlich zunahm (+ 8,6 Prozent). Auch im ökologischen Gemüseanbau setzte sich ein starkes Wachstum fort. Die Anbauflächen wurden um 15 Prozent ausgeweitet, während die Erntemenge um 18 Prozent stieg und erstmals über 300.000 Tonnen lag. Biogemüse macht damit etwa 8 Prozent der gesamten Gemüseproduktion aus.

Im Jahr 2016 lieferten die deutschen Biobetriebe mit 795 Millionen Kilogramm mehr Biomilch als je zuvor an. Das entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von neun Prozent. Auch der Anstieg in der ökologischen Geflügelhaltung hat sich 2016 weiter fortgesetzt. So stieg die Zahl der Legehennen um 500.000 auf 4,9 Millionen Tiere. Damit liegt der Bioanteil an der Eierproduktion inzwischen bei über 10 Prozent. Insgesamt steigerten die deutschen Biolandwirtinnen und -landwirte ihre Erlöse um gut neun Prozent im Vergleich zum Jahr 2015 auf 1,99 Milliarden Euro.

Den ausführlichen Bericht finden Interessierte hier im Portal unter Strukturdaten 2016 im Ökolandbau.

Quelle: Website oekolandbau.de https://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/strukturdaten-oekolandbau-2016/