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Öffentliche Anhörung in der Staatsduma offenbarte die wichtigsten Probleme der russischen Landwirtschaft

Am 19. September 2017 fand in der Staatsduma der Russischen Föderation eine öffentliche Anhörung zum Thema „Fördermaßnahmen für die Landwirtschaft im Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 und für den Planzeitraum 2019 bis 2020“ statt. Daran beteiligten sich die Abgeordneten der Staatsduma, der regionalen gesetzgebenden Versammlung, die Vertreter des föderalen Landwirtschaftsministeriums, Chefs der Agrarbehörden aus den Regionen des Landes, Leiter landwirtschaftlicher Betriebe und Landwirte, Vertreter der Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie der Branchenverbände und -vereinigungen.

Die Teilnehmer erörterten unter anderem die Verteilung der Subventionen für den Agrarsektor, die Umsetzung des Vergabemechanismus für zinsgünstige Agrarkredite, die Ausbildung und Vorbereitung der Fachkräfte für den Agrarsektor, die Entwicklung ländlicher Räume sowie Maßnahmen, mit Hilfe derer Jugendlichen das Wohnen und Arbeiten auf dem Lande attraktiver gestaltet werden kann. Als dringlichste Fragen- und Problemstellungen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, wurden folgende genannt: Staatliche Interventionen auf dem Getreidemarkt, mehr Transparenz bei der Verteilung landwirtschaftlicher Subventionen zwischen den Regionen, Unterfinanzierung der Agrarhochschulen, Entwicklung der sozialen Infrastruktur auf dem Lande sowie eine Sicherstellung einer termingerechten Bereitstellung zinsgünstiger Kredite für Landwirte.

Quelle: Landwirtschaftsministerium der RF

http://mcx.ru/press-service/news/dzhambulat-khatuov-podderzhka-agrarnogo-obrazovaniya-i-razvitie-selskikh-territoriy-prioritet-dlya-m/