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Ab 2020 drohen Einschnitte im EU-Agrarhaushalt

Aufgrund des Brexits droht ab 2021 eine Deckungslücke in EU-Agrarhaushalt. Ein Teil der 10 bis 11 Mrd. Euro müssten deshalb eingespart werden und zwar von der EU-Agrarpolitik, den Struktur- und Kohäsionsfonds, den Europäischen Verkehrsnetzen sowie der Forschung, so EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger. Zu einem Kahlschlag komme es im Agrarhaushalt nicht, betont Oettinger. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) habe sich bewährt, beteuerte er und sorge für eine sichere Versorgung mit vielfältigen Nahrungsmitteln sowie für Arbeitsplätze in ländlichen Regionen.

Die Direktzahlungen an Landwirte sollten aber nicht gekürzt werden, ergänzte Corinna Cretu, EU-Kommissarin für die Regionalpolitik. Wenn der EU-Agrarhaushalt gekürzt werden müsse, sollten die EU-Mitgliedstaaten über eine nationale Kofinanzierung der Direktzahlungen einspringen, forderte Cretu.

Quelle: Website agrarheute.com https://www.agrarheute.com/news/brexit-ab-2020-drohen-einschnitte-eu-agrarhaushalt