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Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg diskutierten Experten über innovative Entwicklung des russischen Agrarsektors

Die aktuellen Herausforderungen, die russische Landwirtschaft zurzeit begegnen muss, machen den einheimischen Agrarsektor von innovativen Technologien abhängig. Deshalb soll die Einführung dieser Technologien mit gleichzeitiger Bekämpfung negativer Effekte der Arbeitskräftefreisetzung in der Agrarproduktion und der Lösung anderer sozialer Probleme von besonderer Bedeutung sein. Darum ging es auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg, wo im Rahmen einer Tagung zum Thema „Innovationen in der Landwirtschaft und Beschäftigung im Agrarsektor: Auf der Suche nach Bilanz“ die Experten über Entwicklungsaussichten des einheimischen Agrarsektors diskutiert haben.

Um den einheimischen Agrarsektor bei der Bewältigung moderner Herausforderungen zu unterstützen, wurde in Russland ein Föderales Programm zur wissenschaftlich-technischen Entwicklung der Landwirtschaft erarbeitet, teilte der Landwirtschaftsminister der Russischen Föderation Alexander Tkatschjow auf der Tagung mit. Dank der Umsetzung dieses Programms soll der Anteil der hochtechnologischen Agrarproduzenten in Russland bis auf 30 % zunehmen. Dies soll weiter zur Steigerung der nationalen Agrarproduktion um 25 % bis zum Jahr 2025 führen, erklärte Minister Tkatschjow. Die Teilnehmer der Tagung bemerkten, dass die erfolgreiche Einführung innovativer Technologien ohne Entwicklung der Forschungen in betroffenen Wissenschaftsbereichen, Verbesserung der Agrarausbildung und Beschaffung von hochqualifizierten Nachwuchskräften im Agrarsektor unmöglich ist.

Alle Experten wurden einig, dass die Zukunft der russischen Landwirtschaft direkt mit der Anwendung moderner Technologien verbunden ist. Die Experteneinschätzung weist drei wesentliche Trends in der Agrarbranche auf: Robotisierung der Produktion, Selektion und Genetik sowie Digitalisierung. Der gesamte Effekt dieser drei Trends wird auf 10 Billionen Rubel zum Jahr 2030 geschätzt; darunter entfallen 60 % auf Digitalisierung, 30 % - auf Robotisierung und weitere 10 % - auf Selektion und Genetik.

Quelle: Website Milknews.ru http://milknews.ru/index/novosti-moloko_11757.html