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Landwirtschaftsministerium und Bildungsministerium Russlands berieten sich über Perspektiven der einheimischen Agrarausbildung

Am 15. März 2017 berichtete der stellvertretende Landwirtschaftsminister der Russischen Föderation Iwan Lebedew auf der Beratung mit dem Leiter der Agrarhochschulen, die dem föderalen Agrarressort unterstellt sind, über die Lage, Probleme und Aussichten der einheimischen Agrarausbildung. Diese Beratung fand unter Vorsitz von der Ministerin für Ausbildung und Forschung der Russischen Föderation Olga Wasiljewa statt.

Zurzeit bereiten die Fachkräfte für den Agrarsektor insgesamt 54 dem Landwirtschaftsministerium unterstellte Agrarhochschulen in 50 Regionen Russlands vor. Daran werden 355.400 Studierende ausgebildet; 80 % daraus erlernen die „grünen Berufe“, und weitere 20 % qualifizieren sich zu den Berufen, die für Entwicklung ländlicher Räume und ländlicher Infrastruktur nötig sind.

Im Rahmen der Beratung unter der Leitung der Bildungsministerin wurden viele aktuelle Themen im Bereich der Agrarausbildung diskutiert, darunter eine mangelhafte Finanzierung der Agrarhochschulen durch den Staat, ein hoher Anteil der Studierenden in Fachrichtungen, die nicht rein landwirtschaftlich sind (z.B. „Wirtschaft und Verwaltung“ oder „Jurisprudenz“), Durchführung von didaktischen Seminaren und Beratungen für pädagogisches Personal der Agrarhochschulen im Sinne der Qualitätsverbesserungen in der Ausbildung.

Weiter wurde bekannt gemacht, dass Weiterentwicklung der Agrarausbildung in Russland im Rahmen einer „Entwicklungsstrategie für Agrarausbildung bis zum Jahr 2030“ erfolgen wird. Diese Strategie sieht unter anderem die Aufstockung von Finanzierung der Agrarhochschulen zum Ausbau der Ausbildungs- und Laborkapazitäten und zum Erwerb der modernen Landmaschinen im Rahmen des staatlichen Sondeprogramms zur Entwicklung der Landwirtschaft vor.

Nach der Veranstaltung hielt der stellvertretende Landwirtschaftsminister Lebedew ein weiteres Treffen mit den Rektoren der betroffenen Agrarhochschulen ab, um die Vorschläge zur auf der Beratung erörterten Tagesordnung zu besprechen.

Quelle: Landwirtschaftsministerium der RF http://mcx.ru/news/news/show/59682.355.htm