<< zurück

“Allrussischer Feldtag – 2017“ von 5. bis 7. Juli 2017 in der Republik Tatarstan

Vom 5. bis 7. Juli 2017 fand in Kasan auf den Testfeldern des Tatarischen Forschungsinstituts für Landwirtschaft das Ausstellungsforum für innovative Agrartechnologie „Allrussische Feldtage 2017“ statt. Das Programm des Agroforums beinhaltete neben verschiedenen Plenarsitzungen zu aktuellen Themen auch alle Teilbereiche der agroindustriellen Branchen Russlands.

An der feierlichen Eröffnung der Veranstaltung nahmen u.a. der Landwirtschaftsminister der Russischen Föderation A. Tkatschow, der Vorsitzende des Ausschusses für Agrarfragen der Staatsduma, W. Kaschin und der Vorsitzende des Ausschusses des Föderationsrates für Agrar-, Ernährungspolitik und Naturnutzung M. Schtschetinin teil.

Die Ausstellung wurde von mehreren Tausend Gästen, darunter auch Führungskräfte und Experten, von mehr als 300 Organisationen aus 73 Regionen Russlands sowie von Vertretern Deutschlands, Österreichs und der USA besucht.

Im Rahmen des Forums fand im Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung der Republik Tatarstan eine internationale Konferenz zur Entwicklung des ökologischen Landbaus in Russland und weltweit statt, bei der aktuelle Fragen auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft diskutiert wurden. N. L. Titow, der stellvertretende Minister für Landwirtschaft und Ernährung der Republik Tatarstan, sprach in seinem Grußwort über bisherige Erfahrungen in der Entwicklung des Ökolandbaus in der Republik Tatarstan.

O. W. Mironenko, ein führender russischer Experte auf dem Gebiet der ökologischen Landwirtschaft in Russland und geschäftsführender Direktor des nationalen Ökolandbauverbands, stellte die landwirtschaftliche Entwicklungsstrategie in der Russischen Föderation 2017 – 2018 vor.

Besonderes Interesse zeigten die Konferenzteilnehmer an den Präsentationen von Führungskräften bereits zertifizierter Ökolandbaubetriebe, z.B. Ariwera aus der Republik Mordwinien, ArgiWolga aus der Oblast Jaroslawl oder Sawinskaja Niwa aus der Oblast Kaluga, die ihre große Erfahrung mit den angehenden Experten bereitwillig diskutierten.

Der Vortrag der Direktorin des Föderalen Zentrums für landwirtschaftliche Beratung und Ausbildung landwirtschaftlicher Führungskräfte APK O. S. Melentjewa stellte Tätigkeitsgebiete verschiedener Einrichtungen zur Entwicklung und Förderung des ökologischen Landbaus in Russland in den Mittelpunkt.

Die stellvertretende Projektleiterin des Deutsch-Russischen Agrarpolitischen Dialogs Tatjana Damm stellte die aktuelle Situation, grundlegende Prinzipien der normativ-rechtlichen Regulierung sowie Maßnahmen der staatlichen Förderung des ökologischen Landbaus in Deutschland vor. Im Zuge der Veranstaltung vereinbarten Olga Melentjewa und Tatjana Damm eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Wissens- und Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der ökologischen Landwirtschaft. Auch die Vertreter Weißrusslands, Kasachstans und Litauens gaben Auskunft über die Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft in ihren Ländern und stellten verschiedene Ideen zu deren effektiven Weiterentwicklung vor.